Am 3. September traf sich die Initiative Gemeinwohl-Region Barnim in der Thinkfarm Eberswalde – und es wurde intensiv diskutiert, vernetzt und geplant. Über 30 Teilnehmende aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft tauschten sich über drei spannende Themenfelder aus.
Bio-regionale Versorgung in Bildungseinrichtungen

Viele Kitas und Schulen im Barnim setzen bereits auf regionale und biologische Lebensmittel. Doch der Weg ist nicht immer einfach. Diskutiert wurden:
- Wie motivieren wir Einrichtungen, „Bio“ glaubwürdig umzusetzen?
- Wie können alle Bildungseinrichtungen eingebunden werden – von Kitas bis Hochschulen?
- Logistik, Transport, Lagerung und Finanzierung: Wie können Kosten reduziert und Fördermittel genutzt werden?
- Bildung & Praktika: Regionale Ernährung als Chance für Schüler*innen.
- Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulen, Landwirtschaft und Politik.
Beispiele & potentielle Partner: Globus, Alnus e.V., Solawi-Region, HNEE, Mensa-Tier-Bildung e.V. und viele mehr.
Mögliche nächste Schritte: Netzwerktreffen intensivieren, Austausch zwischen Anbietern und Einrichtungen fördern und ein nachhaltiges regionales Versorgungssystem aufbauen.
Nachhaltigkeitsstrategien für den Landkreis
Das Thema Nachhaltigkeit betrifft alle Ebenen – Städte, Kommunen, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Diskussion drehte sich um:
- Vernetzung zwischen HNEE, Städten, Gemeinden und Verwaltung
- Sichtbarkeit der Projekte und Schaffung einer übergeordneten Plattform
- Pilotprojekte, Visualisierung von Strategien und Austausch guter Praxis
- Berücksichtigung gesellschaftlicher Themen wie Migration

Mögliche nächste Schritte: Interne Kapazitäten aufbauen, Stadt-Land-Strukturen und politische Rahmenbedingungen in Überlegungen und Vorgehen addressieren.
Partizipation bei Erneuerbaren Energien
Auch erneuerbare Energien standen im Fokus: Wie können Bürger*innen beteiligt werden und lokale Wertschöpfung gestärkt werden?
- Erzeugung & Nutzung: Biomasseanlagen, PV-Anlagen, kommunale Wärmeplanung
- Bürger*innen einbinden: von Planung bis Umsetzung
- Fördermöglichkeiten und Entlastungen aus EEG & EEF nutzen
- Regionale Energie-Netzwerke aufbauen
Mögliche nächste Schritte: Zuständigkeiten klären, Bürger*innen aktiv einbeziehen, Kooperation mit regionaler Planungsstelle.
Das Treffen hat gezeigt: Im Barnim passiert schon viel – und mit der neuen Förderung der thinkfarm Eberswalde für das GWÖ-Zentrum bis 2027 können die Ideen jetzt noch stärker umgesetzt werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – wir freuen uns auf die kommenden Netzwerktreffen!
